DIE MASCHINE

Welcher Typ sind Sie?

Wie wichtig die Wahl der richtigen Maschine für eine gute Tasse Kaffee oder einen unverwechselbar wohl duftenden Espresso ist, wollen wir Ihnen in dieser Kategorie erklären. Nach Allem, was Sie in den anderen Kategorien > DIE PFLANZE, > DAS RÖSTVERFAHREN oder > DIE ZUBEREITUNG über Kaffee erfahren können, stellt sich die Frage, ob Sie folgender Aussage zustimmen?

Was ist besser:
Ein Kaffee mittlerer Qualität zubereitet mit einer perfekt abgestimmten Maschine, schmeckt um Welten besser, als ein hervorragender Kaffee, zubereitet mit einem katastrophal eingestellten Automaten.

Klicken Sie einfach auf eines der Hilfsmittel über welches Sie mehr erfahren möchten und wir erläutern Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile und geben Ihnen Empfehlungen für den privaten Gebrauch.

Doch noch eins vorab. Die Wasserhärte ist neben der richtigen Art der Zubereitung sehr entscheidend. Selbst bei den teuersten und funktional besten Maschinen kann die Wasserhärte ohne geeignete Hilfsmittel wie einen Wasserfilter nicht auf den richtigen Parameter reguliert werden. Hierfür gibt es aber für den gastronomischen, sowie für den privaten Bereich von namenhaften Herstellern die idealen Lösungen.

Wenn Sie dazu genauere Fragen haben oder vielleicht sogar eine Maschine beziehen möchten, schicken Sie uns einfach eine Mail an SERVICE@EMILO.DE. Gerne beraten wir Sie ausführlich gegebenenfalls auch bei uns in der Rösterei oder bei Ihnen direkt vor Ort.

HERDKANNE

Hört man diese Bezeichnung eines Kaffeekochers gibt es nur einen Hersteller an den man denkt. Es ist die Marke, mit dem kleinen Mann, der seinen Zeigefinger in die Luft streckt und den südländisch klingenden Namen Bialetti trägt.

Das Prinzip der Herdkanne ist sehr einfach erklärt. Zu Beginn füllt man kaltes Wasser in den unteren Teil der Herdkanne und gibt den gemahlenen Kaffee in das dafür vorhergesehene Gefäß, welches über dem Wasser angebracht wird. Anschließend schraubt man den unteren und oberen Teil des Kochers zusammen und stellt diesen auf eine Kochplatte.

Anders als beim Handfilter, der Kaffeemaschine oder der Presskanne, wird kein heißes Wasser von oben auf den Kaffee gegeben. Durch das Erhitzen des Wassers steigt der Druck im Kocher an und das Wasser wird durch den Kaffeekuchen nach oben gepresst.

Wer ein Fan der perfekten Crema ist, wird mit diesem Küchenhelfer in die Verzweiflung getrieben werden, jedoch kann man einen kräftigen Kaffee zubereiten. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Außenwände der Kanne stark genug sind und sich nicht durch häufigen Gebrauch verziehen. Eine weitere Schwachstelle ist die Gummidichtung zwischen den beiden Hälften. Wird die Dichtung porös oder schließt, aus einem anderen Grund, nicht mehr richtig ab, kann aus dem Versuch einen Kaffeegenuss zu zaubern eine riesen Sauerei das Ergebnis sein.

PRESSKANNE

Es ist neben der kostengünstigen Anschaffung, eine einfache Möglichkeit um Kaffee zuzubereiten. Das gemahlene Kaffeepulver wird in der gewünschten Dosierung in die leere Presskanne gegeben, darauf gießt man die entsprechende Menge heißes Wasser. Bezüglich der richtigen Wassertemperatur raten wir Ihnen das aufgekochte Wasser einen Augenblick lang abkühlen zu lassen, da der aufzubrühende Kaffee sonst womöglich verbrennt und geschmacklich eine bittere Note aufweist. Das ist eben auch der Nachteil dieses Gerätes – die nicht konstante Temperatur des Wassers.

Nach dem Einfüllen der Flüssigkeit lässt man den Kaffee seine Aromastoffe an das Wasser abgeben und filtert zu guter Letzt den Kaffeesatz, durch nach unten Drücken des Siebes auf den Boden des Behälters, heraus wo er bis zum Entleeren der Presskanne bleibt.

Beim Kauf einer French Press gilt es auf eine ordentliche Verarbeitung und besonders auf eine gute Abdichtung zwischen Glas und Sieb zu achten. Bei der Wahl des Designs ist selbstverständlich der eigene Geschmack entscheidend, wobei schicke Formen oft einen funktionellen Nachteil haben.

HANDFILTER

Es ist auf der einen Seite eine sehr einfache Zubereitungsart und zugleich andererseits eine kostengünstige Variante verbunden mit relativ wenig Aufwand. Nachteil hierbei ist, dass es sich in erster Linie für Filterkaffee und nicht für Espresso eignet.

Der größte Kostenfaktor ist in diesem Fall die einmalige Investition für den uns im Volksmund bekannten Porzellanfilter, welchen die meisten von Ihnen wahrscheinlich in Form eines umgedrehten Dreiecks kennen.  Nicht zu verwechseln ist die Bezeichnung „Porzellanfilter“ jedoch mit dem eigentlichen Filtermedium Porzellan. Denn beim haushaltsüblichen Filtern besteht lediglich der Behälter aus Porzellan, das Filtermedium hingegen ist ein einfaches Filterpapier.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch andere Filtermedien wie bereits angesprochen Porzellan oder zum Beispiel auch Gold. Anders als den Papierfilter kann man die beiden anderen Filtermedien immer wieder verwenden. Die Beschaffenheit von Porzellan bietet zum Beispiel durch die periphere Struktur des Materials die Möglichkeit der Filterung, jedoch sind diese Filtermedien um ein vielfaches teurer als die Basisausführung.

Die Funktionsweise dieser Zubereitungsart ist schnell erklärt. Man füllt die gewünschte Menge gemahlenen Kaffee in das Filtermedium und gießt es mit heißem Wasser nach und nach auf. Durch die Gravitationskraft fließt das Wasser durch den Kaffee und nimmt verschiedene Geschmacks- und Aromastoffe auf. Der eigentliche Filter sorgt zu letzt dafür, dass man den fertigen Kaffee frei von Kaffeesatz und ungewollten Rückständen genießen kann.

KAFFEEMASCHINE

Gemeint ist in unserem Fall eine konventionelle, haushaltsübliche Ausführung einer Kaffeemaschine, die vom Prinzip her wie ein automatisierter Handfilter funktioniert.

Hierbei gibt es preislich die wahrscheinlich größten Unterschiede, verglichen mit der Technik, die in einer solchen Maschine steckt. Wichtiger als besondere Zusatzfunktionen ist unserer Meinung nach, darauf zu achten, die Maschine regelmäßig zu entkalken. Kalk hat einen erheblichen Einfluss auf den Geschmack, da die verschiedenen Mineralstoffe unterschiedliche Aromastoffe des braunen Wachmachers herauslösen. Jedoch ist darauf zu achten nicht zu kalkarmes Wasser zu verwenden, da sonst der Kaffee zu bitter schmecken kann.

Wir raten Ihnen zum Kauf einer einfachen Ausführung mit den notwendigsten Funktionen, welche leicht zu entkalken und vor allem leicht zu Bedienen ist.

SIEBTRÄGERMASCHINE (HALBAUTOMAT)

Selbsternannte Kaffeekenner, -genießer und -experten sehen Sie als die unangefochtene Königin der Kaffeemaschinen an – die Siebträgermaschine.

Für Endverbraucher sind diese Maschinen meist unerschwinglich und zu umständlich in Bezug auf die Handhabung und Reinigung. Gastronomen, die einen hohen Wert auf guten Kaffee legen verzichten jedoch nur ungern auf den Gebrauch von Halbautomaten. Zweifelsohne sind Produkte aus hochwertigen Kaffeevollautomaten qualitativ, geschmacklich dem Vergleichsprodukt aus der Siebträgermaschine gleichwertig.

Doch kein schlichter, minimalistisch designter Vollautomat, welcher durch einen einzigen Tastendruck die gewünschte Kaffeekreation liefert wird jemals den Flair einer traditionellen Siebträgermaschine verbreiten. Es ist nicht nur der Anblick des Geräts allein, sondern auch die richtigen Handgriffe die das Gefühl von Ruhe und Gelassenheit verkörpern.

Wir raten denjenigen von Ihnen, die sich dafür entschieden haben eine solche Investition zu tätigen, sich zusätzlich zu der Maschine eine gute Kaffeemühle anzuschaffen, da selbst die beste Maschine es nicht schaffen wird, falsch gemahlenen Kaffee richtig zuzubereiten.

KAFFEEVOLLAUTOMAT

Dort wo es schnell und ohne viel Aufwand gehen muss, wie zum Beispiel in Büros, sind Kaffeevollautomaten eine ideale Lösung. Je nach Ausführung gibt es Modelle, die eine Vielzahl von verschiedenen, vorab gespeicherten Programmen anbieten und auf Knopfdruck dafür sorgen, dass innerhalb weniger Sekunden das verlangte Produkt in der Tasse bzw. dem Glas ist. Diese Geräte sind meist sehr teuer und mit sehr viel Technik ausgestattet, was wiederum bedeutet, dass die meisten Probleme oder Fehler nur von geschultem Fachpersonal behoben werden können. Das Reinigen eines Kaffeevollautomaten ist wesentlich aufwendiger, jedoch notwendig um eine gleichbleibende Kaffeequalität zu garantieren.

In der Regel sind diese Geräte bereits mit einer Einheit für die Zubereitung von milchhaltigen Getränken ausgelegt, ansonsten gibt es für die meisten Alleskönner üblicherweise optional einen Nachrüstsatz. Sollten Sie dabei über die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten für zu Hause überlegen, machen Sie sich davor Gedanken welchen Mehraufwand an Reinigung, Wartung und damit verbundenen Kosten ein solches Gerät mit sich zieht und ob es in der Relation für Ihren persönlichen Kaffeegenuss steht.

KAFFEEMÜHLE

Auf Grund der steigenden Nachfrage in den letzten Jahren haben sich zum Teil auch namenhafte Hersteller von Gastronomie-Kaffeemühlen an die Überlegung gemacht, derartige Hilfsmittel für den Endverbraucher zu produzieren. So gibt es bei modernen Kaffeemühlen bereits im mittleren Preissegment oftmals die Möglichkeit nicht nur den Mahlgrad, sondern auch die Mahldauer zu programmieren.

Diese Geräte bezeichnet man als Direktmahlmühle, da der Kaffee erst zum gewünschten Moment gemahlen wird und direkt in den Filter oder gegebenenfalls in den Siebträger fällt. Ein Vorteil dieser Art von Mühlen ist, dass nur die gewünschte Menge an Kaffee gemahlen wird, somit wird unnötige Verschwendung verhindert und das Kaffeemehl kann nicht verrauchen, da es sofort weiterverarbeitet wird.